Ohne ziehen und Stress - Leinenführigkeit meinem Welpen beibringen.


Eine mit der größten Herausforderungen ist für viele Familien das Leine laufen.
Hier gibt es einen kleinen Schritt für Schritt plan - wie man es aufbauen kann und welche Scwierigkeiten entstehen können. Da dieses Thema etwas komplex ist würde ich euch bitte auf jeden Button in der Reihenfolge zu klicken und nach dem lesen der Texte wieder hierhin zurück zu kommen.
Geschirr oder Halsband?
Das ist eine wichtige Frage die ihr erst einmal für euch entscheiden müsst.
Wie kann mir der Folgetrieb dabei helfen?
Um die Leinenführung gut aufzubauen müsst ihr wissen wie ihr euch den Folgetrieb zu nutzen machen könnt und was dieser bedeutet.
Der erste Schritt zur Kommunikation - Blickkontakt aufbauen.
Wie kann ich den Blickkontakt mit meinem Welpen aufbauen? Der Blickkontakt ist der erste Schritt zur Aufmerksamkeit und zu einer klaren Kommunikation.
Was bedeutet eine Grundstellung?
Damit ist die startende Position gemeint und die höhe wo der Hund dauerhaft laufen soll. Sie sollte idealerweise auf der jeweiligen Kniehöhe sein. Entscheidet euch für eine Seite wo der Hund dauerhaft laufen soll. Für einen Hund würde ich immer Kniehöhe erlauben, aber auch, dass er etwas versetzt hinten mir laufen darf. Er darf auch nach Auflösung vor mir laufen, aber muss an lockerer Leine sein.
Wählt keine zu kurze Leine, damit ihr eurem Welpen einen Radius geben könnt und er die Möglichkeit hat sich darin an euch zu orientieren.
Aufbau:
geht mit eurem Welpen ins Gespräch und ruft ihn. Er wird kommen und ihr beginnt positiv mit dieser Übung. Bringt ihn dann auf die jewielige Seite in ein Sitz. Bei sehr jungen Welpen helfen mit dem streicheln über den Rücken und leichter Druck zum Po hin und mit dem Befehl "Sitz" belegen.
leint ihn an der lockeren Leine an
schaut er euch an oder kann die ruhe im sitz halten - belohnen.
wenn ihr los gehen möchtet, dann könnt z.b das Signal klatschen auf den Oberschenkel wählen mit oder ohne Befehl.
Leine bleibt locker und wenn er mitläuft wird es belohnt - nette Ansprache, streicheln oder ein Snack.
Dabei könnt ihr Wendungen einbauen, schnelles oder langsameres gehen. Ziel der Übung ist, dass er euch folgt und mit euch kommuniziert. Hier ist der Radius der Leine noch nicht kurz und er muss noch nicht dauerhaft auf Kniehöhe laufen.
Aber wenn er es immer von sich aus anbietet, dann belohnt es.
Schwierigkeiten der Übung:
Der Welpe kann durch die Einschränkung oder Druck sehr wild werden. Dann bleibt ihr ruhig, gibt ihm etwas Zeit und ladet ihn mit einer Handbewegung zu euch ein. Strecihelt ihn zur Beruhigung an der Brust.
Der Welpe kann auch kommentarlos sitzen bleiben und sich nicht rühren, deshalb versucht ihn dann zu euch zu locken - wichtig dabei ihr steht oder hockt nicht ganz frontal zu ihm, sondern leicht weggedreht, damit er durch die Front nicht auf Abstand bleibt.
BItte lauft nicht einfach eurem Welpen an der Leine hinterher, weil das ist das was ihr später aufkeinenfall haben möchtet.
Der Spaziergang ist immer als Team und gemeinsam anzusehen. Ihr bleibt in Kontakt.
Je besser ihr den Blickkontakt aufgebaut habt desto besser könnt ihr ihn beim Leine laufen nutzen.
Das Training an der Leine starten mit einem großen Radius, damit die Leine durchhängt und ihr einen Zug erst einmal versucht zu vermeiden. Tritt dieser ein, dann bleibt ihr ruhig und zeigt eurem Welpen, dass es nicht schlimm ist.
Je mehr ihr miteinander trainiert, desto besser wird das klappen. Trainiert in eurem Garten und auch im Wohnzimmer. Da draußen mehr Ablenkungen für den Welpen sind.
Erwartet nur das von eurem Welpen was er leisten kann! Das Leinentraining greift in viele Bereiche wie Folgetrieb, Blickkontakt und Bindung ein und braucht Zeit.
Was mache ich wenn mein Welpe zieht? Oder in die Leine beißt?
Dann werdet ihr beides Korrigieren. Beißt euer Welpe in die Leine, dann löst ihr die Leine aus seinem Fang - neigt eurer Welpe dazu, dann ist der Aufbau vom Befehl NEIN in Form von einem Tauschgeschäft sehr wichtig.
Wenn euer Welpe draußen anfängt zu ziehen, dann versucht ihn immer kurz bevor die Spannung der Leine erreicht ist anzusprechen. Schaut er loben und wenn er zu euch kommt auch belohnen.
Beobachtet und versucht vor Beginn eines Problems schon eine Alternative anzubieten, weil ständige Korrekturen würden einen Welpen nur unnötig verunsichern.
Wenn er zu euch kommt, dann könnt ihr ihn mit euren flachen Hand in die Grundstellung schieben, belohnen und sitz machen lassen und dann wieder mit Auflösung weitergehen.
Wir müssen von dem Gedanken weg gehen, dass wir ständig befehle geben, sondern schauen, dass wir in Kommunikation bleiben und dem Hund das zumuten was er auch umsetzen kann.



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